Sonntag, 6. Oktober, 19 Uhr - Die aufgeregte Gesellschaft

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Datum/Zeit
Date(s) - 06.10.2019
19:00

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mit dem Philosophen und Autor Professor Philipp Hübl
Konservative Landbewohner mögen Hunde, moderne Städter lieber Katzen. Wutbürger sind eigentlich Ekelbürger. Angst macht nicht fremdenfeindlich.Politische Korrektheit ist ein Erkennungszeichen für Gruppenzugehörigkeit. Menschen leben dort streng religiös, wo es viele Parasiten gibt. Erkenntnisse wie diese präsentiert Philipp Hübl aus weltweiten wissenschaftlichen Unter-suchungen. Seine Erklärung lautet: Emotionen prägen unsere moralische    Identität und damit unsere politischen Präferenzen. Zwischen Traditionalisten und Kosmopoliten verstärkt sich die Polarisierung, wir leben in einer immer aufgeregteren Gesellschaft. Dabei geht es um die Frage, welche Werte ein gutes Leben ausmachen. Die Bruchlinien verlaufen zwischen Alt und Jung, Land und Stadt, Auto und Fahrrad, Tatort und Netflix, Vergangenheit und Zukunft. Wir sind der Aufregung aber nicht hilflos ausgeliefert, sondern in der Lage, selbst zu entscheiden, nach welchen Werten wir leben wollen.
Eine Gesellschaftsdiagnose aus philosophischer Sicht voller überraschender Erkenntnisse.
Eintritt frei
In Kooperation mit der evangelischen Erwachsenenbildungsinitiative in der Reihe punktsieben
Veranstaltungsort: evangelisches Gemeindehaus